Der Zufluchtsort: Die Rote Scheune

Auf unserem kleinen Hof leben Tiere, die eine Zuflucht brauchten:  Vor dem Schlachter, vor ätzenden Lebensbedingungen, vor einem Leben im Tierheim usw.

Der Hof wird von uns, den Vereinsmitgliedern Sabine & Ralf betrieben – was auch bedeutet, dass zum einen die Zahl der Tiere begrenzt ist (es können nur so viele Tiere aufgenommen werden, wie ohne zusätzliche Unterstützung versorgt und betreut werden können) und dass für Besuche ein paar Regeln gelten, denn der Hof ist auch unser Zuhause.

Wir versuchen, das Leben hier so nachhaltig wie möglich zu gestalten – dazu gehört vegetarisches bzw. veganes Leben, ein guter Umgang mit Ressourcen und ein Verständnis dafür, dass Schutz der Tiere nicht ohne Schutz der Umwelt zu machen ist. Aus diesem Grund sind z.B. das Anlegen von Wildvogelhecken oder einer Streuobstwiese für uns wichtige Projekte, die wir von Anfang an auch umgesetzt haben und weiterhin umsetzen werden.

Aktuell können wir keine zusätzlichen Tiere aufnehmen.

Der Verein hat weder genug Geld noch Ressourcen, den Hof zu führen und alle anfallenden Kosten zu übernehmen – beides wird zum größten Teil von Sabine & Ralf realisiert & finanziert. Damit das funktioniert und nicht irgendwann die Tiere darunter leiden, dass man sich total übernommen hat, gilt ein ganz wichtiger Grundsatz: es muss sowohl finanziell als auch arbeitsmäßig von einer Person zu schaffen sein. Es muss nicht leicht sein – aber es darf auch nicht passieren, dass die Versorgung der Tiere nicht mehr gewährleistet ist, wenn z.B. jemand krankheitsbedingt ausfällt. Aus diesem Grund müssen wir leider auch die meisten Anfragen, ob wir Tiere übernehmen, ablehnen. Das zerreisst uns das Herz – jedesmal – aber nur so können wir denen, die bereits hier sind, gerecht werden.

Man kann uns besuchen

Auch Menschen können kommen und hier ein wenig Ruhe finden. Vom Rumsitzen (meist gibt es dazu auch einen Kaffee) bis zum aktiven Mithelfen ist alles möglich – allerdings bitte nur nach Rücksprache.

Die Regeln sind einfach:

  • Das Wohl der Tiere steht im Vordergrund. Wenn sie schlafen, dann schlafen sie und werden nicht geweckt, damit man sie ansehen kann. Wenn sie nicht gestreichelt werden oder in Ruhe fressen wollen, dann werden sie nicht gestreichelt.
  • Tiere werden nicht gefüttert, wenn wir das nicht freigeben.
  • Wir finden es super, wenn Kinder hier sind und wir einen Teil dazu beitragen, ihnen die Tiere als empfindsame Wesen nahezubringen. Wenn wir so ein bisschen mithelfen können, sie zu guten, mitfühlenden Menschen zu machen, dann machen wir das gerne. ABER: es gelten die oben genannten Regeln und noch ein paar mehr: unsere Tiere sind alle nett – aber wir können für nichts garantieren. Zum Schutz der Kinder als auch der Tiere dürfen sich Kinder nicht unbeaufsichtigt auf dem Gelände bewegen.

Wir denken, das sind Regeln, mit denen man gut leben kann.